„Wir haben unser Leistungsspektrum damit entscheidend erweitern können“

Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler: Neben der Gefäßchirurgie kann das Haus jetzt auch die interventionelle Radiologie anbieten

Dr. Christian Sprenger (links im Bild), der Chefarzt der Gefäßchirurgie im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler, freut sich, dass er bei der Be-handlung von Patienten mit Gefäßerkrankungen mit Privatdozent Dr. Jo-chen Textor vom Gemeinschaftskrankenhaus in Bonn, einen kongenialen Partner gefunden hat. FOTO: Heribert Frieling

10.09.2008

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Wir haben unser Leistungsspektrum damit entscheidend erweitern können“, freut sich Dr. Christian Sprenger. Vor zwei Jahren war Sprenger ins Krankenhaus Maria Hilf gekommen, um hier die Gefäßchirurgie zu etablieren. Das hat er mit Erfolg getan. Mit der Kooperation, die Sprenger mit Privatdozent Dr. Jochen Textor, dem Chefarzt der Radiologie im Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes in Bonn geschlossen hat, geht das Haus jetzt einen Schritt weiter. Textor nämlich ist interventioneller Radiologe; er kümmert sich um die große Gruppe von Patienten mit Gefäßerkrankungen, die nicht operiert werden müssen, bei denen die Gefäßeinengungen oder -verschlüsse vielmehr mit Ballonkathetern aufgedehnt und, falls erforderlich, mit einem Stent stabilisiert werden. „Auch diesen Patienten können wir jetzt eine bestmögliche Versorgung garantieren“, betont Sprenger.

Seit Anfang des Jahres kommt Jochen Textor einmal pro Woche von Bonn (das Gemeinschaftskrankenhaus gehört als Beteiligungsgesellschaft ebenfalls zur Marienhaus GmbH) nach Bad Neuenahr. Die Patienten sind dann bereits vor-untersucht, die Untersuchungsdaten hat Textor auf elektronischem Wege übermittelt bekommen – Bad Neuenahr und Bonn sind teleradiologisch miteinander vernetzt. Und Christian Sprenger und Jochen Textor haben über ihre Patienten bereits ausführlich gesprochen und die medizinischen Maßnahmen festgelegt, wenn Textor am frühen Mittwochmorgen (falls notwendig, ist er auch häufiger in Bad Neuenahr) ins Haus kommt.

„Neunzig Prozent aller interventionellen Maßnahmen können wir jetzt hier durchführen“, beschreibt Sprenger die Vorteile dieser interdisziplinären Zusammenarbeit. Oft sieht man Sprenger und Textor auch gemeinsam im OP; das eröffnet einfach die Möglichkeit, „alle erforderlichen Maßnahmen in einem einzigen Eingriff vorzunehmen“, sagt Jochen Textor.

Als er im Oktober 2006 in Bad Neuenahr anfing, da sagte Sprenger, er wolle für die Menschen in der Region, die an arteriellen Gefäßerkrankungen leiden, eine Komplettversorgung aufbauen. Mit dieser Kooperation ist er seinem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen. 

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