Die Bauarbeiten liegen voll im Plan

Richtfest beim Neubau des Marienhaus Seniorenzentrums St. Anna – 90 Plätze, Kosten von 9,5 Millionen Euro, Fertigstellung Ende 2017

Mit dem Richtfest habe man einen wichtigen Meilenstein erreicht, so Geschäftsführer Alexander Schuhler (links). Mit dabei (von links) Morbachs Bürgermeister Andreas Hackethal, Heimleiter Wolfgang Berg und Pflegedienstleiterin Annette Leiendecker. Foto: Heribert Frieling

12.12.2016

Morbach. Die Bauarbeiten liegen voll im Plan, so dass der Umzug in das neue Haus noch vor Weihnachten dieses Jahres über die Bühne gehen dürfte. Entsprechend locker und aufgeräumt war die Stimmung Anfang Dezember, als Mitarbeiter, Handwerker und Gäste das Richtfest für den Neubau des Marienhaus Seniorenzentrums St. Anna feierten. So freute sich Geschäftsführer Alexander Schuhler in seiner kurzen Ansprache, dass man diesen „Meilenstein“ nun erreicht habe, und Morbachs Bürgermeister Andreas Hackethal gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Neubau des Seniorenzentrums nicht das letzte (gemeinsame) Projekt in Morbach ist. Schließlich ist die Zusammenarbeit zwischen Marienhaus und Gemeinde von partnerschaftlichem Miteinander geprägt.

Der Neubau, der unmittelbar neben dem jetzigen Alten- und Pflegeheim St. Anna entsteht, wird über 90 Plätze für die vollstationäre und die Kurzzeitpflege verfügen und zusätzlich acht integrierte Plätze für die Tagespflege anbieten. Die Baukosten, in denen auch die Kosten für den anschließenden Abriss des Altbaus enthalten sind, sind mit 9,5 Millionen Euro veranschlagt.

Im Marienhaus Seniorenzentrum St. Anna wird es 66 Einzelzimmer und zwölf Zwei-Bett-Zimmer geben. Alle Bewohnerzimmer verfügen über ein eigenes Duschbad und sind behindertenfreundlich gestaltet. Die 90 Pflegeplätze verteilen sich auf drei Etagen. Der Wohnbereich im Erdgeschoss ist speziell für Bewohner konzipiert, die an einer demenziellen Veränderung erkrankt sind. Um dem häufig großen Bewegungsdrang dieser Menschen entgegenzukommen, entsteht deshalb im Außenbereich auch ein geschützter Garten, in dem sich die Bewohner frei bewegen können.

In jedem der drei Wohnbereiche gibt es einen großen Aufenthaltsbereich mit einer Küche. Auf den Bau einer zentralen Küche verzichtet das Haus ganz bewusst. Dahinter steht folgendes Konzept: Die Mitarbeiterinnen aus Küche und Hauswirtschaft sind in den Wohnbereichen präsent, beziehen die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Arbeit mit ein und gestalten so den Alltag der alten Menschen ganz wesentlich mit. Neben diesem großzügigen Aufenthaltsbereich gibt es in den beiden Obergeschossen jeweils drei kleinere Gruppen- beziehungsweise offene Aufenthaltsräume, die auch thematisch gestaltet werden sollen. Im Erdgeschoss sind es zwei, denn hier gibt es noch ein großzügiges Wellnessbad.

Dem dreigeschossigen Gebäude ist ein eingeschossiger Bau vorgelagert. Hier finden sich der Eingangsbereich des Hauses, mehrere Büroräume, der Friseursalon, ein großer Mehrzweckraum und eine kleine Kapelle. Dank mobiler Trennwände kann die Veranstaltungsfläche sehr flexibel genutzt werden. – So wie bereits Anfang Dezember für das zünftige Richtfest.

 

Hier gelangen Sie zur Homepage vom Marienhaus Seniorenzentrum St. Anna.

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