"Hüfte, Knie und Schulter – hierfür ist Bendorf Synonym"

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf: Dr. Richard Dernbach feierlich in den Ruhestand verabschiedet - Privatdozent Dr. Stefan Klima als Chefarzt der Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie offiziell begrüßt

Im Spiegelsaal des Engerser Schlosses wurde Dr. Richard Dernbach (3. von rechts) feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolger als Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Marienhaus Klini-kums St. Josef Bendorf ist Privatdozent Dr. Stefan Klima (2. von links). Foto: Heribert Frieling

28.06.2010

Bendorf/Schloss Engers. Dass für seine Verabschiedung nur der Spiegelsaal des Engerser Schlosses, dort wo einst die Tafeln standen, auf denen die OP-Planung gemacht wurde, in Frage kommen würde, das war für Schwester M. Basina Kloos, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, und Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung, "selbstverständlich Ehrensache". Denn die berufliche Karriere des Dr. Richard Dernbach, so erinnerten die beiden in ihrer gemeinsamen Laudatio, hatte 1976 hier begonnen, als er als Assistenzarzt ins Heinrich-Haus nach Engers kam. Ende Juni wurde Dernbach als Chefarzt der Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Marienhaus Klinikums St. Josef Bendorf feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Die mehr als 33 Jahre, die Richard Dernbach in Engers und Bendorf gearbeitet hat, sind, so resümierte Schwester M. Basina, "gute und erfolgreiche Jahre gewesen, die Sie entscheidend mit gestaltet und geprägt haben." - Sein Nachfolger ist Privatdozent Dr. Stefan Klima. Er hat Anfang Mai seine Arbeit in Bendorf aufgenommen.

Eine überaus renommierte Klinik

Schwester M. Basina erinnerte in ihrer Ansprache daran, wie schwer es Dr. Dernbach (aber nicht nur ihm) gefallen sei, zum Jahreswechsel 1989/90 von Engers nach Bendorf umzuziehen, einen Trägerwechsel (von der Josefs-Gesellschaft zur Marienhaus GmbH) zu vollziehen und die Schlossstraße in Engers gegen die Entengasse in Bendorf eintauschen zu müssen. Damals war Dernbach noch Oberarzt der Klinik. Chefarzt wurde er 1991, und zwar im Kollegialsystem mit seinem langjährigen Chef und Kollegen, Mentor, Wegbegleiter und Freund Prof. Dr. Hans-Berend Groeneveld. Seit der 1999 in den Ruhestand ging, lenkte Richard Dernbach die Geschicke der Fachklinik alleine. Und das mit großem Erfolg; denn die Orthopädie in Bendorf ist nicht nur die größte Fachklinik in ganz Rheinland-Pfalz, sondern auch eine überaus "renommierte Klinik", wie der Ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Stollhof in seiner Begrüßung unterstrich, in der das breite Spektrum der Endoprothetik auf hohem Niveau angeboten wird. "Hüfte, Knie und Schulter - hierfür ist Bendorf Synonym", urteilte Christa Garvert.

Dr. Richard Dernbach habe es verstanden, so Garvert weiter, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendigen Freiräume einzuräumen, damit diese sich entwickeln und spezialisieren konnten. Und er habe sich gefreut, wenn seine Assistenten oder Oberärzte mit der Zeit bei der einen oder anderen OP besser waren als ihr Chef. So habe Dernbach in seiner Karriere etwa 80 Kollegen ausgebildet und könne mit Stolz sagen, dass einige von ihnen Karriere gemacht haben.

Spezialisierter Generalist

Stefan Klima ist Jahrgang 1965, stammt gebürtig aus Sachsen-Anhalt und hat in Greifswald Medizin studiert. Seine beruflichen Stationen waren das Klinikum in Bernburg, die Martin-Luther-Universität in Halle und schließlich die Universität in Leipzig. Dort war er, bevor er nach Bendorf wechselte, Oberarzt der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastischen Chirurgie. Klima ist Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Unfallchirurgie und Facharzt für Orthopädie und damit so etwas wie ein "spezialisierter Generalist", wie es Christa Garvert in ihrer Vorstellung formulierte.

Ein großer Rohdiamant

Sie ermunterte Klima, die Bendorfer Klinik weiter zu entwickeln. Diese Klinik sei so etwas wie ein großer Rohdiamant. Geschliffen und hell strahlend erscheine die Endoprothetik; denn "da leistet die Klinik Glänzendes", so Garvert. Aber es gäbe noch einige Ecken, die geschliffen werden könnten, und zwar durch eine Ausweitung des Leistungsspektrums. Ob das das Thema Prothesenwechsel ist; Operationen, die aufgrund einer Infektion an dem künstlichen Gelenk durchgeführt werden müssen; ob es jüngere Patienten sind, die nach einem Unfall oder wegen einer Hüftkopfnekrose ein künstliches Gelenk eingesetzt bekommen müssen; oder ob es die Beckenchirurgie ist - "es gibt durchaus noch Möglichkeiten, unserem Rohdiamanten noch ein wenig mehr Glanz zu geben", so Christa Garvert.

Das wird Stefan Klima nicht ungern gehört haben; denn dass die Klinik für neue Entwicklungen und Methoden offen sein müsse, unterstrich er in seiner kurzen Ansprache. Dabei kann er sich auf erfahrene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stützen, für die das Wohl der Patienten immer im Mittelpunkt steht. Und für die Patienten ist er schließlich nach Bendorf gekommen.

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