HORIZONT

2 Mit dem Eintritt der beiden afrikanischen Schwestern sind die Waldbreitbacher Fran- ziskanerinnen noch ein Stück internationa- ler geworden. Daher war es Schwester Edith- Maria ein Anliegen, vor Ort Begegnungen zu vertiefen und Brücken zu schlagen. Das gilt zuerst für die Familien der beiden jun- gen Schwestern. Und so trafen sie die Eltern der beiden und besuchten sogar die Groß- eltern, bei denen Schwester Diane aufge- wachsen ist. Wobei der Großvater als Dorf- ältester eine allseits respektierte Persönlich- keit war und ist. „Wir haben Menschen mit großer Herzensbildung getroffen. Sie alle verbindet, dass sie ihren Kindern eine gute Bildung ermöglicht haben“, so Schwester Edith-Maria. Wenn sich weitere junge Frauen für ein Ordensleben in Europa interessieren, dann liegt das wohl darin begründet, dass sie durch die persönlichen Kontakte zu Schwes- ter Diane und Schwester Auréole auf die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franzis- kanerinnen aufmerksam geworden sind. Begleitet wurde die Reisegruppe aus Deutschland vor Ort von Frère Auguste, einem Kapuziner, der auch Vorsitzender der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft im Benin ist. Schwester Edith-Maria und Schwester M. Diane mit den Eltern von Schwester M. Auréole. Das Formationshaus der Kapuziner beherbergt momentan 44 Seminaristen, die dort Philosophie studieren. Schwester M. Diane mit ihren Großeltern, Schwester Edith-Maria und Schwester M. Michaele. Fotos: red

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