Altenpflege

 

Die Zugangsvoraussetzungen zur Aufnahme an unserer Fachschule sind einheitlich im Altenpflegegesetz definiert und gelten bundesweit für alle Altenpflegeschulen.

Voraussetzungen für den Zugang zur Altenpflegeausbildung sind:

  1. dass Sie in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufes geeignet sind (nachzuweisen durch ein Zeugnis des Gesundheitsamtes) und
  2. über den Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung oder
    über einen Hauptschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss zusammen mit
    einem Ausbildungsabschluss als Altenpflegehelfer oder Krankenpflegehelfer oder
    einer erfolgreich abgeschlossenen mindestens 2-jährigen Berufsausbildung verfügen.
  3. Weiterhin ist in jedem Fall der Nachweis über einen Ausbildungsplatz in einer stationären oder ambulanten Einrichtung der Altenpflege erforderlich.

 

Im Bedarfsfall sind wir gerne bereit zu prüfen, inwieweit Ihre persönlichen Zugangsvoraussetzungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Struktur und Inhalt der Ausbildung

  • Wir beginnen mit einem neuen Kurs der Altenpflege jährlich am 1. August. Da wir an die Ferienregelung der Länder gebunden sind, beginnt die Ausbildung in der Regel in der Praxiseinrichtung und der erste Unterrichtsblock startet dann nach den Sommerferien.
  • Während der dreijährigen Ausbildung wechseln sich jeweils mehrwöchige Phasen an den beiden Lernorten Schule und Praxiseinrichtung ab.
  • Die schulische Ausbildung umfasst insgesamt 2300 Unterrichtsstunden, die praktische Ausbildung mindestens 2500 Stunden.
  • Die Inhalte der Ausbildung orientieren sich am Rahmenlehrplan Altenpflege Rheinland-Pfalz und sind in 17 Lernmodule unterteilt.
  • Wie in allen Bundesländern geht es um vier große Lernbereiche:

      Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege,
      Unterstütung alter Menschen bei der Lebensgestaltung,
      Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit und Altenpflege als Beruf

Die praktische Ausbildung


  • Für die Zeit der dreijährigen Ausbildung schließen Sie mit einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung einen Ausbildungsvertrag ab.
  • Sie haben Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung.
  • Mit den Einrichtungen, in denen unsere Schülerinnen und Schüler den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren, arbeiten wir intensiv zusammen und stimmen die schulische und praktische Ausbildung immer wieder neu aufeinander ab.
  • Für die praktischen Einsätze gibt es jeweils einen Ausbildungsplan, der von beiden Einsatzorten gemeinsam erstellt wurde und die jeweiligen Ausbildungsziele und -inhalte vorgibt.
  • Während der praktischen Ausbildung werden Sie in der Einrichtung von pädagogisch qualifizierten Praxisanleitern an die alltäglichen Aufgaben herangeführt und punktuell auch von Mitarbeiter/innen der Schule besucht und begleitet.
  • Der größte Teil der praktischen Ausbildung findet beim Ausbildungsträger statt, mit dem der Ausbildungsvertrag geschlossen wurde. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr finden zusätzliche Praxiseinsätze in weiteren Einsatzfeldern statt wie Krankenhaus, Psychiatrie, Hospiz oder offene Altenarbeit.
  • Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern eine regelmäßige Reflexion ihrer schulischen und praktischen Lernerfahrungen.

Abschlussprüfung

  • Am Ende des ersten und zweiten Ausbildungsjahres erhalten Sie eine Rückmeldung über den Stand Ihrer Leistungen. Die in der Schule erzielten Ergebnisse aus Klausuren, Referaten, Präsentationen, etc. und die benoteten praktischen Leistungen des zurückliegenden Ausbildungsjahres werden in ein Jahreszeugnis zusammengefasst.
  • Nach drei Jahren werden aus den erbrachten Leistungen aller Lernfelder Vornoten gebildet, die im Rahmen der Abschlussprüfung anteilig berücksichtigt werden.
  • Am Ende der Ausbildung legen Sie eine staatliche Prüfung ab. Die Prüfung umfasst einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil.
  • Im schriftlichen Teil schreiben Sie drei Klausuren in drei aufeinander folgen Tagen.
  • In der mündlichen Prüfung werden Sie jeweils 10 Minuten in drei verschiedenen Themenbereichen geprüft.
  • Die praktische Prüfung findet in der ausbildenden Einrichtung statt. Sie umfasst die Ausarbeitung einer Pflegeplanung, die Durchführung der Pflege einer Bewohnerin/eines Bewohners im stationären Bereich oder einer Patientin/eines Patienten im ambulanten Bereich sowie die Reflexion.

Bewerbung

 

Folgende unser Bildungseinrichtungen und Schulen bilden diesen Beruf aus:

1. Fachschule für Altenpflege, Trier

Ihre Bewerbung sollte die folgenden Unterlagen enthalten:

  • ein Bewerbungsschreiben
  • einen ausführlichen Lebenslauf (inkl. zwei Passfotos)
  • Schul- und Berufsabschlusszeugnis sowie Tätigkeitsnachweise
  • ein polizeilisches Führungszeugnis und
  • der Nachweis über einen Ausbildungsplatz in einer stationären oder ambulanten Einrichtung der Altenplfege

Fachschule für Altenpflege Trier

Egbertstraße 18
54295 Trier

Telefon: 0651 4627-120
Telefax: 0651 4627-122
www.altenpflegeschule-trier.de

Marienhaus Bildung

Raiffeisenring 1
56564 Neuwied
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